Allgemeine Geschäftsbedingungen für CGift-Gutscheine

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Fassung vom 17. Juni 2019
Im vorliegenden Text wird durchgängig die männliche Form benutzt. Im Sinne des
Gleichbehandlungsgesetzes sind diese Bezeichnungen als nicht geschlechtsspezifisch zu
betrachten.


1. Geltungsbereich


1.1. Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden kurz "AGB")
gelten für alle Verträge, welche über die Internetseite https://cgift.io/ zustande kommen und
zwischen der CGift AG, mit Sitz in Hamburg und der Geschäftsanschrift Schopenstehl 22,
20095 Hamburg (im Folgenden kurz "CGift") und dem Benutzer eines CGift-Gutscheins (im
Folgenden kurz "Kunde") geschlossen werden.

1.2. Mit dem Kauf und der Nutzung eines CGift-Gutscheins erklärt sich der Kunde mit diesen
Allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden.

1.3. Vertragserfüllungshandlungen von CGift gelten nicht als Zustimmung zu von diesen
AGB abweichenden Vertragsbedingungen.

1.4. Für Verbrauchergeschäfte gelten die konsumentenschutzrechtlichen Bestimmungen,
insbesondere die allgemeinen Informationspflichten des Unternehmers gemäß den
Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (im Folgenden kurz "KSchG") sowie die
Bestimmungen des Fernabsatz- und Auswärtsgeschäftegesetzes (im Folgenden kurz
"FAGG").

1.5. Der Kunde erkennt die AGB und die DSE durch Vertragsabschluss an. Beide
Dokumente können vom Kunden jederzeit gespeichert oder ausgedruckt werden.

1.6 CGift bietet diverse Kryptowährungen, allen voran Bitcoin ("BTC") an. Für alle
Kryptowährungen gelten die allgemeinen Ausführungen der Punkte 4 Abs 1 bis Abs 4 dieser
AGBs. Die nachfolgenden Absätze unter Punkt 4 sollen einen informativen Überblick über
die Funktionalität und Anwendungsmöglichkeiten von Kryptowährungen am Beispiel von
Bitcoin, Ether, Litecoin und Dash geben.

1.7. CGift und der Kunde vereinbaren, dass mit der Erfüllung des Vertrags über den Erwerb
von Kryptowährungen unmittelbar nach Vertragsabschluss begonnen wird.

2. Einlösung und Gültigkeitsdauer von Gutscheincodes


2.1. Der Kunde kann jene in Verkaufsstellen käuflich zu erwerbende Gutscheincodes im
Wert von 50, 100 und 150 sowie 250 EUR auf der Website https://cgift.io/ einlösen und damit
Kryptowährungen zum jeweils auf der Website dargestellten Kurs erwerben. Für den
entsprechenden Vorgang gelten die Bedingungen zum Einlösen unter Punkt 3.

2.2. Bei der Einlösung der Gutscheincodes ist es nur möglich, jeweils den gesamten auf dem
Gutschein in Euro angegebenen und abgedruckten Betrag für den Erwerb von der jeweils
ausgewählten Kryptowährung einzulösen.

2.3. Die nicht wieder aufladbaren Gutscheincodes sind 36 Monate ab Ausstellungsdatum
gültig.

2.4. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des Gutscheincodes ist der Kunde berechtigt, das auf
dem Gutscheincode angegebene Guthaben – abzüglich einer Manipulationsgebühr in Höhe
von EUR 15 – innerhalb einer Frist von drei Jahren ab Ablauf der Gültigkeit von CGift
zurückzuverlangen oder den Gutscheincode in einen neuen Gutscheincode umzutauschen.

2.5. Für den Fall, dass der Kunde nach Ablauf der Gültigkeitsdauer das verbleibende
Guthaben – abzüglich einer Manipulationsgebühr in Höhe von EUR 15 – von CGift
zurückverlangt, überweist CGift den jeweiligen Betrag auf ein vom Kunden spezifiziertes
Bankkonto. CGift behält sich vor, vor dem Rücktausch den vollständigen Namen, eine E-
Mail-Adresse sowie eine Kopie eines Lichtbildausweises des Kunden zu verlangen.

3. Bedingungen zum Einlösen


3.1. Beim Einlösen außerhalb der Geschäftszeiten behält sich CGift vor, die Einlösung zu
Beginn des nächsten Geschäftstages abzuschließen. Die Geschäftszeiten sind Montag bis
Freitag, 10 – 13 und 14 – 17 Uhr.

3.2. Es ist der Preis der jeweiligen Kryptowährung gültig, der zum Zeitpunkt des Anklickens
des Buttons "Jetzt für … einlösen" durch den Kunden angezeigt wird. Dieser Preis und der
genaue Betrag können außerdem auf der dem Kunden unter https://cgift.io/ vor Einlösung
angezeigten Zusammenfassung entnommen werden.

3.3. Innerhalb von 24 Stunden können maximal Gutscheincodes im Wert von 500 EUR
eingelöst werden. CGift behält sich vor, diesen Betrag nach eigenem Ermessen anzupassen.

3.4. Die Abwicklung der Bestellung und die Übermittlung aller im Zusammenhang mit dem
Vertragsabschluss erforderlichen Informationen erfolgt sowohl per Ausgabe im Browser als
auch per E-Mail und zum Teil automatisiert. Der Kunde hat deshalb sicherzustellen, dass die
von ihm bei CGift hinterlegte E-Mail-Adresse zutreffend ist, der Empfang der E-Mails
technisch sichergestellt und insbesondere nicht durch SPAM-Filter verhindert wird.

3.5. Der Kunde ist für die Richtigkeit der Kryptowährungs-Empfangsadresse selbst
verantwortlich. Nach erfolgtem Senden kann die jeweilige Kryptowährung nicht mehr
rückgebucht oder an eine andere Adresse versendet werden.

3.6. Als eindeutiger Nachweis für den Versand der Kryptowährung gilt die Transaktions-ID
der jeweiligen Krypto-Transaktion; diese ist öffentlich verfügbar und jederzeit etwa über
blockchain.info einsehbar.

3.7. Die voraussichtliche Transaktionsgebühr ("Mining Fee") wird dem Kunden vom
eingelösten Betrag in Abzug gebracht.

3.8. Auf das Eintreffen der Bestätigungen im jeweiligen Krypto-Netzwerk (bei Bitcoin im
Schnitt alle zehn Minuten eine Bestätigung) hat CGift keinen Einfluss.

3.9. CGift betrachtet den Versand mit Sichtbarkeit der Transaktion im jeweiligen Krypto-
Netzwerk nach einer Bestätigung als abgeschlossen.

3.10. Die nach der Einlösung auf https://cgift.io/ erhaltenen Kryptowährungen dürfen nicht für
kriminelle Zwecke missbraucht werden.

3.11. Sollten die bei CGift gekauften Kryptowährungen an sogenannte "Dark Web"
Marktplätze weitergeleitet werden, so behält sich CGift vor, bestimmte CGift-Gutschein-
Seriennummern zu sperren bzw. die Kundenbeziehung einseitig zu beenden.

3.12. CGift behält sich vor, bestimmte Kunden, IP-Adressen oder Kryptowährungs-Adressen
für die Einlösung von CGift-Gutscheinen zu sperren, falls begründeter Verdacht auf
Missbrauch oder eine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht.

3.13. CGift behält sich vor, bestimmte CGift-Gutschein-Seriennummern zu sperren, falls
begründeter Verdacht auf Missbrauch oder eine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht.

3.14. Der Kunde verpflichtet sich, seinen Namen und seine E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß
anzugeben.

4. Vertragsgegenstand

4.1 Vertragsgegenstand ist der Erwerb von Kryptowährungen durch den Kunden bzw. der
Verkauf von Kryptowährungen durch CGift. Im Gegensatz zu herkömmlichem Geld werden
Kryptowährungen nicht zentral von einem Emittenten ausgegeben, sondern von einem Peer-
To-Peer-Netzwerk verwaltet. Es wird darauf hingewiesen, dass es zum direkten Austausch
zwischen Nutzern kommt, wobei es keine zentrale Instanz gibt, die Kryptowährungen
emittiert oder eintauscht bzw. Transaktionen kontrollieren oder rückgängig machen kann.
Obwohl bei den meisten Kryptowährungen die Zahlungsfunktion im Vordergrund steht,
handelt es sich dabei in der deutschen Rechtsordnung nicht um eine gesetzliche Währung
bzw. um Geld, sondern um unbewegliche und unkörperliche Sachen (digitales Gut). Durch
die eigenständige Regulierung anderer Länder kann sich die Einordnung von
Kryptowährungen im Detail allerdings stark unterscheiden.

4.2 Momentan befindet sich eine große Anzahl verschiedener Kryptowährungen (z.B.
Bitcoin, Ether, Litecoin und Dash) im Umlauf. Gemeinsam ist allen Kryptowährungen, dass
Datensätze im Hintergrund in einer sog. "Blockchain" (siehe Punkt 4 Abs 3 dieser AGB)
aneinandergereiht und gespeichert werden. Diese Datensätze betreffen unter anderem die
Aufzeichnungen von Transaktionen von Kryptowährungen zwischen unterschiedlichen
Adressen. Transaktionen von Kryptowährungen sind unter den jeweiligen rechtlichen

Voraussetzungen weltweit durchführbar und können im Vergleich zu herkömmlichen
Transaktionsmethoden in den meisten Fällen relativ schnell und kostengünstig realisiert
werden. Weiters sind Kryptowährungen grundsätzlich volatil. Ihr Wert bestimmt sich vor
allem durch Angebot und Nachfrage, weswegen es in kurzer Zeit zu starken
Wertschwankungen kommen kann. Damit werden Kryptowährungen oft als
Spekulationsobjekt verwendet. Kryptowährungen können sich im Detail allerdings deutlich
unterscheiden. Dabei ist es schon keine Notwendigkeit, dass die Zahlungsfunktion im
Vordergrund steht, wie es etwa bei der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin der Fall ist. Das
Ethereum-Netzwerk ermöglicht beispielsweise die Erstellung und Verwaltung automatisierter,
intelligenter Verträge (sogenannte Smart-Contracts), welche über eine Blockchain
abgewickelt werden. Die dazugehörige Kryptowährung, Ether, wird – neben ihrer
gewöhnlichen Zahlungsfunktion – dazu genutzt, um die Verträge innerhalb des Netzwerks zu
bezahlen.

4.3 Die sogenannte Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen,
die mittels kryptographischer Verfahren in "Blöcken" miteinander verkettet sind. Sie stellt
somit eine Datenbank dar, die sich jedoch nicht nur auf einen zentralen Server, sondern auf
vielen verschiedenen Servern des Peer-To-Peer-Netzwerks befindet.

Grundsätzlich ist die Blockchain die Basis aller Kryptowährungen. Zu beachten ist jedoch,
dass es viele verschiedene Blockchains gibt, welche im Detail unterschiedlich aufgebaut sein
können. In Blockchains können Transaktionen von Kryptowährungen erfasst und gespeichert
werden. Im Normalfall ist eine Blockchain öffentlich einsehbar und wird bei lokalen Wallets
(siehe dazu unten Punkt 4 Abs 4 dieser AGB) auf dem Rechner der Nutzer abgelegt. Mining
bezeichnet die Erzeugung der Einheiten verschiedener Kryptowährungen mittels
leistungsfähiger Hardware und rechenintensiver Prozesse unter den jeweiligen technischen
bzw. mathematischen Voraussetzungen, wobei von den Netzwerkmitgliedern neue Blöcke
der Blockchain "errechnet" und dabei Transaktionen bestätigt (validiert) werden. Einige
Kryptowährungen kennen allerdings eine Obergrenze an Währungseinheiten, die insgesamt
maximal erzeugt werden können (etwa 21 Millionen bei Bitcoin).

4.4 Kryptowährungen werden in einer sogenannten Wallet gespeichert. Eine Wallet ist eine
virtuelle Brieftasche. Wallets gibt es sowohl für den Computer (lokale Desktop-Wallet) und
das Smartphone (App-basierte Mobile-Wallet), als auch online sowie als Hardware-Wallet

(insb mittels USB-Stick) oder Paper-Wallet (auf Papier). Die entsprechenden
Kryptowährungen werden nach Zahlungseingang auf eine vom Käufer zu bezeichnende
Adresse übertragen, welche von dessen Wallet verwaltet wird. CGift hat keinen Einfluss auf
die Wallet des Kunden und auf deren Sicherung. Die Wallet sollte wie eine echte Geldbörse
behandelt werden, da bei deren Verlust grundsätzlich auch die darin enthaltenen
Kryptowährungen verloren gehen. Es liegt daher im alleinigen Verantwortungsbereich des
Käufers, seine Wallet zeitgemäß gegen Verlust oder Datendiebstahl zu schützen. In
Zusammenhang mit der Wallet wird ein sog. privater Schlüssel benötigt, um Zugriff auf das
auf einer Wallet-Adresse befindliche Guthaben zu erhalten. Es ist anzuraten, einen privaten
Schlüssel immer selbst zu verwahren. Falls die Wallet auf dem Computer oder Smartphone
genutzt wird, können verschiedene Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden: eine
Sicherheitskopie ermöglicht es etwa, die Wallet im Falle von Verlust wiederherzustellen. Es
ist zu empfehlen, regelmäßig Sicherheitskopien auf verschiedenen Speicherorten
anzufertigen und diese – insbesondere bei online gespeicherten Sicherheitskopien – zu
verschlüsseln. Als sicherste Variante gelten Offline-Wallets (insb Hardware-Wallets), da sie
nicht ständig eine Verbindung zum Internet herstellen.

4.5 Bitcoin ist die erste und derzeit bedeutendste Kryptowährung der Welt. Die
Zahlungseinheiten dieser Kryptowährung werden als Bitcoins bezeichnet. Die
Kryptowährung Bitcoin basiert wie erwähnt auf der Blockchain-Technologie. Bitcoin wurde
2008 bekannt, als ein Dokument unter dem Titel "Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash
System" im Internet veröffentlicht wurde. Nicht bekannt sind hingegen nähere Details zum
Erfinder von Bitcoin, der unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto aufgetreten ist. Für
nähere Details kann das besagte Dokument unter diesen Link abgerufen
werden: http://bitcoin.org/bitcoin.pdf.

4.6 Zu betonen ist, dass Bitcoins nicht überall als Zahlungsmittel akzeptiert werden, dies gilt
sowohl für Internetkäufe als auch für sonstige Käufe. Weiters kann in bestimmten Online-
Shops mit Bitcoin bezahlt werden. Teilweise kann auch bei sogenannten "ICOs" (Initial Coin
Offerings) mit Bitcoin bezahlt werden. Zudem können auch Spenden mittels Bitcoins
überwiesen werden, z.B. an Wikipedia, Wikileaks oder Greenpeace.

4.7 Um mit Bitcoins zu bezahlen, braucht der Nutzer jedenfalls eine Wallet. Für die Zahlung
mit Bitcoins in Online-Shops gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten: 1. Es wird eine Bitcoin-

Adresse angezeigt, die man in seiner Wallet als Bezahladresse einfügen muss; 2. Es gibt
eine Schaltfläche, über die automatisch die Wallet geöffnet und die jeweilige Bezahladresse
eingefügt wird; 3. Es wird ein QR-Code angezeigt, den man mit dem Smartphone, auf dem
ebenfalls eine Wallet-App installiert sein muss, einscannen kann. Die Zahlung mit Bitcoins in
sonstigen Geschäften oder Restaurants, funktioniert in der Regel mittels eines QR-Codes.
Der QR-Code kann entweder bereits den zu bezahlenden Betrag enthalten, oder man muss
nach dem Öffnen der Wallet-App noch den Kaufpreis einfügen.

4.8 Auf sogenannten "Tauschbörsen" können Bitcoins in Euro umgewechselt werden.
Tauschbörsen sind Internetseiten, auf denen man Kryptowährungen entweder gegen andere
Kryptowährungen tauschen oder in Dollar oder Euro wechseln kann. Um Bitcoins auf
Tauschbörsen in Euro umzuwechseln, muss auf den jeweiligen Internetseiten ein Konto
anlegt werden. Dazu ist in der Regel eine zwingende Identifikation via Passkopie
vorausgesetzt. Anbieter von Tauschbörsen sehen verschiedene Stufen der Identifikation vor,
die unterschiedliche Berechtigungen (z.B. zu unterschiedlich hohen Handelsvolumen
innerhalb einer Woche) zulassen. Nicht ausreichend für die maximalen Berechtigungen sind
häufig Passkopie und Mail-Adresse; hier wird oft zusätzlich eine Bestätigung über den
Aufenthaltsort (etwa ein Screenshot der Strom- oder Betriebskostenabrechnung oder eine
Kreditkartenabrechnung mit der Wohnadresse) eingefordert. Der sogenannte "Approval-
Prozess" (Zulassungsprozess zur Nutzung der Tauschbörse) kann aufgrund des hohen
Aufkommens und des Verwaltungsaufwands mehrere Wochen in Anspruch nehmen, wird
aber in der Regel innerhalb von sieben Tagen abgeschlossen.

4.9 Auf den Internetseiten der Tauschbörsen-Anbieter bekommt man dann eine neue
"Wallet". Um die Bitcoins in Euro umtauschen zu können, müssen diese zunächst auf diese
"neue" Wallet transferiert werden. Nachdem die Bitcoins anschließend in der "neuen" Wallet
angekommen sind, können diese auf der Tauschbörse verkauft werden. Den Erlös aus dem
Verkauf der Bitcoins kann dann auf das Bankkonto transferiert werden. Je nach Plattform
stehen verschiedene Auszahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, beispielsweise per SEPA-
Überweisung auf das Bankkonto des Kunden oder via PayPal.

4.10 Tauschbörsen verrechnen Transaktionsgebühren. Üblicherweise werden die
Transaktionsgebühren nach der Höhe der Einlage berechnet. Je mehr Gesamtvolumen auf
dem Konto eines Nutzers anzufinden ist, desto günstiger sind meist die Transaktionskosten.

Gebühren fallen meist für jede einzelne Transaktion an und werden zum Beispiel als
Prozentsatz aus dem jeweiligen aktuellen Börsenwährungsvolumen des Handels berechnet.

4.11 Der Verkauf von Bitcoins für Euro ist über CGift nicht möglich. Das Umwechseln von
Bitcoins in Euro ist teilweise auch bei Bitcoin-Automaten möglich.

4.12 Um Bitcoins zu versenden, benötigt man eine Wallet. In dieser sind sowohl die Bitcoin-
Adresse und der private Schlüssel gespeichert. Eine Bitcoin-Adresse wird zufällig generiert
und besteht aus einer Reihenfolge an Buchstaben und Zahlen; diese ist öffentlich einsehbar.
Der private Schlüssel ist eine andere Folge aus Buchstaben und Zahlen; dieser wird jedoch
anders als die Bitcoin-Adresse geheim gehalten. Die Bitcoin-Adresse kann man sich wie ein
Schließfach mit einer gläsernen Tür vorstellen. Jeder weiß, was sich darin befindet, doch nur
der private Schlüssel kann das Schließfach öffnen und Sachen hineinlegen oder
herausnehmen. Bitcoins werden immer von einer Adresse auf eine andere übertragen.

4.13 Das in Bitcoin verwendete Verschlüsselungsverfahren ist der "Elliptic Curve Digital
Signature Algorithm (ECDSA)" unter der standard elliptic curve "secp256k1", die eine 128-
Bit-Verschlüsselung bietet.

4.14 So wie Bitcoin basiert auch die Kryptowährung Ether auf der Blockchain-Technologie.
Die spezifische Blockchain hinter der Kryptowährung Ether ist Ethereum. Erfunden wurde
Ethereum von Vitalik Buterin. Bekannt ist Ethereum seit 2013. Im Unterschied zu Bitcoin ist
Ethereum jedoch keine reine Kryptowährung, sondern eine Plattform für sogenannte
Distributed Apps ("Dapps"). Dapps sind Programme, die auf die Blockchain Ethereum
programmiert werden und unterschiedlichste Funktionen aufweisen können.

4.15 Zu betonen ist, dass Ether nicht überall als Zahlungsmittel akzeptiert werden, dies gilt
sowohl für Internetkäufe als auch für sonstige Käufe. Im Vergleich zu Bitcoins gibt es
weniger Stellen, wo Ether als Zahlungsmittel verwendet werden können. Da ICOs häufig auf
Basis der Blockchain Ethereum durchgeführt werden, bezahlen Erwerber von Tokens diese
in der Regel mit Ether. Überdies werden Ether derzeit so wie Bitcoin vorwiegend als
Spekulationsobjekte genutzt.

4.16 Ether können auch auf Tauschbörsen in Euro umgetauscht werden. Bei Ether gelten
dieselben Darlegungen wie zu Bitcoins.

4.17 Um Überweisungen von Ether durchzuführen, braucht man eine "Ethereum kompatible"
Wallet. Der genaue Ablauf einer Überweisung ist jedoch technisch gesehen derselbe wie bei
Bitcoins. Für weitergehende Informationen zu Ether wird auf die Internetseite von BTC-Echo
(www.btc-echo.de) sowie auf die Internetseite von Ethereum (www.ethereum.org) verwiesen.


5. Ausnahme vom Rücktrittsrecht


5.1. Festgehalten wird, dass die Leistung von CGift in der Lieferung von digitalen Inhalten
besteht, also Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeichert sind. Mit
Abschluss des Vertrags über den Erwerb von Kryptowährungen (über digitale Inhalte) ist die
sofortige Nutzung vereinbart. Der Kunde verlangt von CGift ausdrücklich den sofortigen
Beginn der Vertragserfüllung (jedenfalls vor Ablauf der Rücktrittsfrist nach § 11 FAGG). CGift
stimmt zu, noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist nach § 11 FAGG die gewünschte
Kryptowährung zu übermitteln. Aufgrund der Vereinbarung ist ein allfälliges Rücktrittsrecht
des Kunden gemäß § 3 KSchG gesetzlich ausgeschlossen (vgl § 3 Abs 3Z 4 KSchG iVm §
18 Abs 1 Z 1 und 11 FAGG). Der Kunde bestätigt hiermit seine Kenntnis vom Verlust des
Rücktrittsrechts.

5.2. CGift wird dem Kunden die Bestätigung des geschlossenen Vertrags, welche die
ausdrückliche Zustimmung zur vorzeitigen Vertragserfüllung und die Kenntnisnahme des
Kunden vom Verlust des Rücktrittsrechts bestätigt, auf einem dauerhaften Datenträger (zB
E-Mail) bereitstellen.

6. Zahlungsart


6.1 Barzahlen.at ist eine Zahlungsart, mit der online getätigte Käufe mit Bargeld bezahlt
werden können. Für diesen Zahlungsvorgang sind keine personenbezogenen Daten des
Käufers notwendig. Am Ende des Kaufvorgangs übermittelt CGift gemeinsam mit der
Rechnung einen individuellen Barcode (per Email oder SMS), den der Kunde bei
Akzeptanzstellen (z.B. Trafiken, Geschäften, Tankstellen etc.) vorlegen und bar bezahlen
kann. Eine Nichtzahlung bzw. nicht rechtzeitige Zahlung per Barzahlen.at berechtigt CGift,
sämtliche zu erbringenden Leistungen und künftige Vertragsabschlüsse zu verweigern.

7. Verkauf und Weiterverkauf von CGift-Gutscheins


7.1. Der Verkauf von CGift-Gutscheinen über nicht autorisierte Stellen ist verboten. Ein
Verkauf von CGift-Gutscheinen ist ausschließlich über von CGift autorisierte Verkaufsstellen
erlaubt.

8. Sorgfaltspflichten des Kunden


8.1. Der Kunde verpflichtet sich, den erworbenen CGift-Gutschein sicher zu halten und ihn
vor Zugriffen unbefugter Dritter zu schützen.

8.2. Im Falle von Verlust oder Diebstahl eines CGift-Gutscheins übernimmt CGift keine
Haftung für eventuelle Schäden.

8.3. Sollte der Kunde Probleme beim Einlösen eines CGift-Gutscheins haben, so hat er dies
unverzüglich telefonisch oder per E-Mail an CGift zu melden. Die entsprechenden
Kontaktdaten finden sich im Impressum unter https://www.cgift.io/kontakt/.

8.4. Nach dem Einlösen eines CGift-Gutscheins sind die vom Kunden erhaltenen
Kryptowährungen nicht mehr unter der Kontrolle von CGift. Eventuelle Streitigkeiten mit
Händlern, welche die jeweilige Kryptowährung als Zahlungsmittel akzeptieren, sind vom
Kunden direkt mit dem Händler zu klären.

9. Haftungsausschluss


9.1 Die Haftung von CGift ist ausgeschlossen, es sei denn, ein Schaden wurde vorsätzlich
oder grob fahrlässig von CGift oder einem ihr zuzurechnenden Dritten herbeigeführt. Dies gilt
nicht bei Verletzungen des Lebens oder der Gesundheit einer Person. Die Haftung von CGift
mit Ausnahme für Datenverlust, den CGift unter keinen Umständen verhindern hätte können,
ist soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen. Dies betrifft beispielsweise Schäden, die
durch höhere Gewalt, unvorhersehbare Ereignisse, insbesondere Netzstörungen,
Computerausfälle oder kriminelle Aktivitäten durch Dritte, eintreten. Der Haftungsausschluss

gilt nicht, wenn CGift den Schaden leicht fahrlässig herbeigeführt hat. CGift haftet somit für
leichte Fahrlässigkeit von ihr verschuldeter Schäden, soweit unten in Punkt 8 Abs 2 bis 3
dieser AGB nicht sachlich gerechtfertigte Ausnahmen erfolgen.

9.2 CGift ist um einen störungsfreien und dauerhaft aufrechten Betrieb der Internetseite und
seiner Apps (iOS und Android) bemüht. Angaben auf der Internetseite von CGift werden
teilweise von Drittanbietern bereitgestellt. CGift prüft zwar sorgfältig die bereitgestellten
Daten, kann jedoch aufgrund von technischen Gegebenheiten und bei Daten, welche
außerhalb der Einflusssphäre von CGift generiert werden, keine Garantie und keine Gewähr
dafür übernehmen, dass die auf der Internetseite angebotenen Leistungen den
Anforderungen der Kunden entsprechen, unterbrechungsfrei, pünktlich, sicher oder fehlerfrei
sind. Die angebotenen Leistungen werden unter dem Gesichtspunkt größter Sorgfalt,
Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit betrieben. Wie erwähnt, ist es jedoch aus technischen
Gründen nicht möglich, dass diese Leistungen ohne Unterbrechung zugänglich sind, dass
die gewünschten Verbindungen immer hergestellt werden können oder, dass gespeicherte
Daten unter allen Gegebenheiten erhalten bleiben. CGift übernimmt daher beispielsweise
wegen Systemausfällen, fehlerhafter, verzögerter, manipulierter oder missbräuchlicher
Datenübertragung entstandener materieller Schäden keine Haftung, es sei denn CGift hat
vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt. Dies gilt nicht bei Verletzungen des Lebens oder
der Gesundheit einer Person. Auch dem Kunden ist bewusst, dass eine vollständige und
lückenlose Verfügbarkeit grundsätzlich technisch nicht realisierbar ist.

9.3 CGift bleibt es unbenommen, den Zugang zu der Internetseite und den Apps aufgrund
von Wartungsarbeiten, Kapazitätsbelangen und aufgrund anderer Ereignisse, die nicht in
ihrem Machtbereich stehen, ganz oder teilweise, zeitweise oder auf Dauer einzuschränken.
CGift wird sich bemühen, Wartungsarbeiten oder Änderungen am Server nach Möglichkeit,
in der Regel spätestens zwei Tage vorher zu planen, wenn zu erwarten ist, dass die
Wartungstätigkeit oder Änderung zu einem Ausfall der Verfügbarkeit der angebotenen
Leistungen führt oder aus sonstigen Gründen eine Vorankündigung notwendig erscheint. Der
Kunde muss sich laufend auf der Internetseite über geplante Wartungsarbeiten informieren;
dort erhält der Kunde die Information, zu welchen Zeiten Wartungsarbeiten vorgesehen sind.
Ausfälle während notwendiger Wartungs- oder Reparaturarbeiten sowie Ausfälle während
der vereinbarten Wartungsfenster führen zu keinen Ansprüchen des Kunden gegen CGift,
außer CGift hat vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt. Dies gilt nicht bei Verletzungen

des Lebens oder der Gesundheit einer Person. CGift übernimmt daher keine Haftung bei
technischen Störungen der Internetseite / Apps oder bei Wartungsarbeiten, wenn es dem
Kunden in der Folge nicht möglich ist, Kryptowährungen zum gewünschten Kurs von CGift
zu erwerben oder an CGift zu veräußern.


10. Datenschutz


10.1 CGift ist der Schutz der Privatsphäre und der Daten ihrer Kunden besonders wichtig.
CGift hält sich an sämtliche Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (im
Folgenden kurz "DSGVO") in der jeweils gültigen Fassung.

10.2 Es wird darauf hingewiesen, dass CGift im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit
folgende personenbezogene Daten von Kunden (nachfolgend "personenbezogene Daten")
erhebt, speichert und verarbeitet: Vor- und Nachname, Staatsbürgerschaft, Geburtsdatum,
Mail-Adresse, Telefonnummer, und IP-Adresse.

10.3 Diese Datenverarbeitungen sind einerseits erforderlich für die Vertragserfüllung und
andererseits für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, denen CGift unterliegt. Überdies ist
die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zur Wahrung der berechtigten Interessen
von CGift erforderlich. CGift handelt somit rechtmäßig im Sinne der DSGVO (Art 6 Abs 1 lit
b, lit c und lit f DSGVO).

10.4 CGift speichert personenbezogene Daten nur so lange, wie es nach Auffassung von
CGift zur Erreichung der genannten Zwecke erforderlich und nach geltendem Recht zulässig
ist. CGift wird die personenbezogenen Daten in jedem Fall so lange aufbewahren, wie
gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen oder etwaige Rechtsansprüche noch nicht
verjährt sind.

10.5 Sofern die Internetseite von CGift Links zu Internetseiten Dritter enthält, hat CGift nach
dem Anklicken des Links keinen Einfluss mehr auf die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung
personenbezogener Daten durch Dritte.

10.6 Für detaillierte Informationen zum Datenschutz wird auf die Datenschutzerklärung
verwiesen, die unter https://cgit.io/datenschutz/ eingesehen werden kann.

11. Mitteilungen


11.1. Erklärungen oder Mitteilungen an CGift sind an die im Impressum
auf https://www.cgift.io/kontakt/ angegebenen Kontaktadressen zu richten.

12. Risiken und technische Schutzmaßnahmen


12.1 CGift ist nicht verpflichtet, den Kunden über drohende Verluste im Zusammenhang mit
dem Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen oder bei dem durch den Kunden eigenständig
durchgeführten sonstigen Verfügungshandlungen über die Kryptowährungen, über den Wert
oder die Wertlosigkeit von Transaktionen oder über Umstände, die den Wert dieser
Transaktionen beeinträchtigen oder gefährden können, zu unterrichten oder dem Kunden
sonstige Ratschläge oder Auskünfte in dieser Hinsicht zu erteilen.

12.2 Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Verlustrisiko für das eingesetzte
Kapital bis hin zum Totalverlust. Es wird dem Kunden ausdrücklich empfohlen daher nur
solche finanzielle Mittel einzusetzen, deren teilweisen oder vollständigen Verlust er sich
leisten kann. Der Kunde hat sicher zu stellen, dass er mit den mit dem Handel von
Kryptowährungen verbundenen Risiken ausreichend vertraut ist. Es wird ausdrücklich
empfohlen sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder
Institution beraten zu lassen, bevor der Kunde Kryptowährungen kauft. Etwaige persönliche
Erfolge beim Handeln mit Kryptowährungen in der Vergangenheit indizieren in keinem Fall
einen Erfolg in der Zukunft. Auch wenn Kryptowährungen in der Vergangenheit teilweise
hohe Wertzuwächse zu verzeichnen hatten, ist dies keine Garantie für die zukünftige
Wertentwicklung. Investitionen in Kryptowährungen sind hochriskant und spekulativ.
Kursschwankungen von 10 und mehr Prozent am Tag sind keine Seltenheit. Es sollten nur
Geldbeträge in Kryptowährungen investiert werden, die aus freiem Vermögen stammen und
nicht für andere Zwecke, wie z.B. den Lebensunterhalt benötigt werden. Ein Investment in
Kryptowährungen welches mit Krediten finanziert wird ist abzulehnen, da ein Totalverlust des
investierten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Der Preis der jeweiligen
Kryptowährungen unterliegt den Gesetzen des freien Marktes und ist abhängig von Angebot
und Nachfrage. Übersteigt das Angebot die Nachfrage fällt der Preis, ist die Nachfrage
größer als das Angebot steigt der Preis. Historische Preisentwicklungen sind kein Indikator
für zukünftige Preisentwicklungen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass gefundene

Fehler im jeweiligen Kryptowährungen-System (Blockchain) dazu führen können, dass die
jeweilige Kryptowährungen wertlos wird, weil niemand mehr die Kryptowährungen kaufen
möchte. Die Akzeptanz von Kryptowährungen liegt im Ermessen und Vertrauen des
Vertragspartners. Es gibt keinen Rechtsanspruch der zur Akzeptanz von Kryptowährungen
als Zahlungsmittel verpflichtet bzw. zum Umtausch in reale Währungen berechtigt. Darüber
hinaus würde ein mögliches Verbot von Kryptowährungen von staatlicher Seite dazu führen,
dass Marktplätze ihren Betrieb zur Gänze oder teilweise einstellen müssen und Besitzer von
Kryptowährungen diese nicht mehr verkaufen dürfen.

12.3 Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass Transaktionen irreversibel sind. Wenn der Kunde
eine beliebige Menge an Kryptowährungen an die falsche Person bzw. Adresse sendet, ist
der Kunde nicht in der Lage, diese Menge zurückzuholen.

12.4 Der Kunde wird die Absicherung seines Anschlusses, seiner Endgeräte sowie seiner
Zugangsdaten zum Schutz vor unbefugtem Zugriff stark empfohlen. Der Kunde nimmt zur
Kenntnis, dass das Abspeichern von Passwörtern, Zugangsdaten und anderen geheimen
Informationen auf der Festplatte eines PC nicht sicher ist. Weiters nimmt er zur Kenntnis,
dass durch das Abrufen von Daten aus dem Internet Viren, trojanische Pferde oder andere
Komponenten auf sein Endgerät transferiert werden können, die sich auf seine Daten
negativ auswirken oder zum Missbrauch seiner Zugangskennungen führen können. Ebenso
nimmt der Kunde zur Kenntnis, dass dies durch „Hacker" erfolgen kann.

13. Schlussbestimmungen


13.1. Wenn einzelne Bestimmungen der AGB ungültig oder nicht wirksam sind, wird dadurch
die Gültigkeit der verbleibenden Bedingungen nicht beeinträchtigt. Die ungültige oder nicht
wirksame Bedingung ist durch eine solche Bedingung zu ersetzen, die der ursprünglichen
Absicht der AGB möglichst nahe kommt.

13.2. Diese AGB unterliegen deutschem Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen.
Die Anwendung des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen. Für Streitigkeiten aus oder im
Zusammenhang mit diesen Nutzungsbedingungen ist das sachlich zuständige Gericht in
Hamburg, Deutschland zuständig.